Social Commerce: Interessante Blog-Adressen
Di, Jun 19, 2007
Heute war (mal wieder) ein interessanter Artikel über Web 2.0 im Handelsblatt. Ich glaube, die Tageszeitungen haben auch deshalb ein besonderes Interesse an der Förderung von Weblogs und der Social Community, weil jeder Journalist doch sicher insgeheim schon immer von so etwa Ähnlichem geträumt haben muss: ein öffentliches Tagebuch, das seine Qualität dadurch beweist, wie viele Menschen Lust haben, es zu lesen – und zu kommentieren.
Also es ging im Handelsblatt um Social Commerce. Neue Online-Marktplätze, in denen sich Besitzer, Käufer, Anbieter und Suchende vernetzen, austauschen, bewerten und beraten. Hier ein paar spannende Adressen von Start-Ups:
www.a-better-tomorrow.com Modedesign, junge Labels, Prämierung von den besten Entwürfen
www.askfirst.de Lieblingsprodukte – noch in der Testphase
www.dawanda.de Kunsthandwerker bieten an
www.dealjaeger.de und www.deals.de Kunden recherchieren. Preisagentur für Schnäppchenjäger
www.edelight.de Nutzer empfehlen ihre Lieblingsgeschenke. Seit dem Start bereits 10.000 Empfehlungen
www.hitflip.de Tauschbörse für CDs, DVDs, Spiele und Bücher
www.iliketotallyloveit.com Nutzer empfehlen Produkte, andere bewerten mit Punkten
www.shoppero.com Mitglieder schreiben Produktrezensionen. Sie werden an den Werbeeinnahmen beteiligt.
www.sosmart.de Geschenkempfehlungen
www.spreadshirt.net T-Shirts bedrucken lassen, auch mit eigenen Motiven
www.tradoria.de virtueller Marktplatz für kleine Händler
www.yieeha.de Verlosungen von neuen Produkten an Mitglieder, die diese bekannt machen wollen
Quelle: Handelsblatt











Deine Vermutung, dass jeder Journalist von Weblogs geträumt haben muss, ist an sich schlüssig.
Nur leider zeigt sich immer wieder, dass Journalisten und ihre Vorgesetzten Blogs nicht verstehen, beherschen und schon mal gar nicht als sinnvolle Ergänzung sehen.
Es gibt nur ganz wenige Blogs von Journalisten die lesenswert sind. Einer davon ist der Weblog von Thomas Knüwer. Den lese ich gerne.
Wenn man den Herrn Knüwer liest, erschließen sich einem manchmal die Abgründe der Medienlandschaft. Und da sieht man dann, dass es immer noch viele Journalisten gibt, die Blogger für Feinde halten. Da wird getreten wo es nur geht…
Hi Dennis,
danke für den Tipp. Hätte ich mir eigentlich denken können, dass Blogger von Journalisten eher als gefährliche Konkurrenz empfunden werden als als kreatives Entfaltungsreich…
aber es gibt ja gottseidank auch noch die Anderen – und ich meine nach wie vor: aufrichtig sein und gönnen können lohnt sich denn irgendwann immer