Fördermittel für Existenzgründer
Natürlich spielt das Thema “Fördermittel” in meinen Gründungsberatungen immer mit eine Rolle. Zwar gründen etwa 80 Prozent aller Existenzgründer ohne Fremdkapital, aber für Handel, Gastronomie, Produktion und Handwerk sind Investitionskosten unerlässlich. Und fast jeder Gründer, der erwartungsvoll mit einem selbst geschrieben Businessplan zur Hausbank geht, kehrt enttäuscht, wenn nicht frustriert, zurück.
“Hasse was, bisse was, hasse nix, kriegsse nix.”
lautet die einfache Formel. Es ist nicht mehr so, dass Bankangestellte selbst entscheiden können, ob ihnen ein unternehmerisches Vorhaben vertrauenswürdig erscheint. Sicherheiten zählen und Bearbeitungskosten der Banken werden mit möglichen Zinseinnahmen verglichen – und selbst wenn Förderprogramme der Landesbanken oder der KfW stimmig sind, wiegeln Hausbanken ab, weil ihnen trotz 80-prozentiger Freistellung das Ganze zu uninteressant und aufwändig ist. Es sei denn, es handelt sich um Investionskredite ab einer sechsstelligen Summe…
Um so wichtiger ist die Beratung durch Fachleute, sprich betriebswirtschaftliche Unternehmensberater, die genau wissen, wie man Fördermittel erhält. Selbst bestehende mittelständische Unternehmen greifen viel zu selten auf den Rat eines erfahrenen Fördermittel-Beraters zurück und lassen Ansprüche verfallen. Schade – aber man kann es ja besser machen… und wenn jemand wissen will, welcher Berater in seiner Region zu empfehlen ist, verweise ich immer aud den BVMW (Bundesverband mittelständischer Wirtschaft) als Ansprechpartner. Dort sind die Besten Berater normalerweise organisiert.
Und für jedes Vorhaben wird ein spezieller Berater gebraucht: Personalberatung, Energieberatung, Fördermittelberatung, Controlling… es geht einfach nicht mehr ohne, wenn man nachhaltig professionell aufbauen und wachsen will.











Mo, Jan 21, 2008
Allgemein, Existenzgründer