Suchmaschinenoptimierung! Ein Abend beim B.F.B.M.
Der Abend begann fast mit einem kleinen feinen Tränchen meinerseits… Unternehmensberaterin Anke Dahm, die wunderbare Netzwerkkönigin, die ihren Beratungs-Kunden immer noch gleich die richtigen Netzwerkpartner und Beziehungsgeflechte “schenkt” – eröffnete den Abend des B.F.B.M. (Bundesverband Deutscher Frauen in Business und Managament) im Renaissance-Hotel in Bochum mit der Ankündigung, dass Gründergenossenschafts-Mitglieder ab sofort für die hochwertigen Veranstaltungen des B.F.B.M. nur noch 10 Euro (statt 15 Euro) zahlen müssen, wenn sie als Gast kommen. Ach Anke, Du bist soooo lieb! Aber nun zum Eigentlichen: was für Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung gibt es und was kann ich als Klein-Unternehmer/in tun. Birthe Stuijts, Expertin für Suchmaschinenoptimierung, kam schnell zum Thema…
- etwa 90 % aller Suchmaschinenanfragen laufen über Google. Es lohnt einfach nicht, in andere Suchmaschinen Geld zu investieren, da bei gleicher Summe die Erfolgsquote bei Google (und den vielen Partnern wie T-Online) sehr viel größer ist
- leider ist dies mit einer unkalkulierbaren Abhängigkeit zu Google verbunden, denn richtig verlässlich funktioniert da nichts. Werden die Algorithmen bei Google neu eingestellt, ist man womöglich – zack – wieder unten und weiß gar nicht, warum.
- Die wichtigste Rolle hat der Texter. Denn die Inhalte der Seiten haben den größten Einfluss auf das Ranking. Also: oft aktualisieren, wichtige Keywords weit oben im Text ansiedeln, Ortsnamen erwähnen (weit mehr als die Hälfte aller Suchbegriffe haben regionalen Charakter.
- Die Logik des Programmieres und die Zielrichtung des Optimieres gehen oft weit weit auseinander… da muss man schon mal lange diskutieren, bevor der Programmierer was einsieht!
- Auch das Screen-Design hat große Bedeutung für die Suchmaschinen. Schön ist bei komplexen Seiten eine Side-Map. Das mögen und belohnen sie.
- Wichtig ist zu fragen: was ist das Ziel meiner Webseite? Image oder Umsätze? Bin ich eher markenorientiert oder produktorientiert. Bei Online-Shops muss jedes Produkt optimiert sein – bei Imageseiten reicht die Grund-Optmierung. (Ehrlich gesagt, Profi-Händler sollten sich von Anfang an einen Profi für das Suchmaschinen-Marketing leisten. Einfach als monatliche Pauschale mit einbauen. Gibts ab 200 Euro, das kann sich sehr schnell lohnen – einfach mal durchrechnen
)
- Wie gehe ich vor?
1. Vorrecherche: Keywordanalyse; Contentanalyse; Trefferanalyse; Historie-Check; Wettbewerbsanalyse. Merke: immer die Statistik im Auge behalten! Es lohnt sich.
2. Optimierung: Die Keywords sind sehr wichtig! Forschen, wonach ein möglicher Interessent suchen könnte. Google hilft da weiter mit gern genutzten Suchbegriffen (sent-box). Dann dementsprechend die Contents (Inhalte) überarbeiten. Das Wichtigste nach oben. Meta-Tags optimierrn (da muss der Programmierer im Quelltext arbeiten).
3. Vernetzung: das Allerallerwichtigste ist die Vernetzung mit anderen Seitenbetreibern. Kooperationen, Business-Clubs, Vereine sollten sich angewöhnen, die Mitglieder gut miteinander zu verlinken. Das ist Gold wert! Und am besten nicht mit sichtbaren URL-Adressen, sondern hinterlegt mit guten Begriffen (Keywords) wie: Existenzgründerbegleitung.
Google Adwords: ist sehr gut steuerbar und optimierbar. Die Starter-Kampagne lohnt sich für Nischenprodukte in jedem Fall. Schon mit einem Festbudget von 50 Euro kann man gezielt seine Zielgruppe erreichen. Außerdem kann sich jeder kostenlos im Google-Branchenbuch eintragen lassen!
Pageranke: das ist der grüne Balken bei Google. Eine Webseite kann zwischen 1 und 10 liegen. 7 ist schon sehr, sehr gut. Über Google/ Verzeichnis/ Demots (da kann man die eigene Seite anmelden) kann man die eigene Seite überprüfen.
Der Titel ist wichtig und wird im Quelltext geschrieben. Die Beschreibung der Seite (was dann als Text bei den Suchbegriffs-Ergebnissen auftaucht)Â steht ebenfall im Quelltext. Google mag keine Stcihwortlisten!Die Aussagekraft der Beschreibung der Seite sollte sher gut überlegt sein – sonst lieber weglassen.
Pro Seite maximal 10 Keywords eigeben.
Am wichtigsten ist Text, Aktualisieren, gute Navigation, gute Verlinkung. Und vor allem zählt: “Ehrlich währt am längsten.” Wer sich einmal bei Google unbeliebt macht (z.B. wenn er auf geschaltete Werbung tausendmal klickt und deshalb gesperrt wird), wird lange bestraft, auch beim Pageranke. Besser nicht schummeln.
Zum Schluss noch ein paar technische Blockaden: Flashs kann Google nicht erkennen. Javascripts- und Applets mag sie auch nicht. CMS-Systeme sind schwer zu optmieren – da hilft nur schreiben, schreiben, schreiben.
So, das war eine sehr laienhafte Zusammenfassung der geballten Information des tollen Abends. Birthe Stuijts bietet für 15 Euro eine individuelle Analyse Ihrer Internet-Seite an. Vielleicht einfach mal nutzen! Unter www.ranketing.de erfährt man noch viel mehr über diese junge, achtköpfige Ranketing-Firma, die gerne auch für mittelständische Firmen arbeitet und eine löblich transparente Preispolitik betreibt.
…………………………………………………………..gemütlicher Ausklang im Restaurant des Renaissance-Hotels. Hinten links Birthe Stuijts, vorne links Anke Dahm.












Mi, Jun 18, 2008
Allgemein, Management