Businessplan
Neues vom Existenzgründer Blog
Am Freitag rief mich eine Gründerin an, die für ihr gegründetes Fußpflegeinstitut dringend einen Investitionskredit braucht. Selbständig gemacht hatte sie sich mit dem Gründungszuschuss, den dafür benötigten Businessplan hatte sie sich aus dem Internet kopiert.
Als sie nun bei der Bank war, weil sie für ihre mobile Fußpflege-Ausstattung Geld benötigt, wollte die zuständige Bankangestellte natürlich den Businessplan sehen. Das weitere Gespräch war sehr unangenehm. Die Bankangestellte machte ihr ungeschminkt deutlich, was Banken von Geschäftsgründern halten, die es sich so einfach machen und nicht ernsthaft ihren Geschäftsaufbau planen. An Kredite ist natürlich für lange Zeit nicht mehr zu denken. Die Frau ist sozusagen “verbrannt”.
Also bitte, liebe, liebe Gründerinnen und Gründer: es gibt einen Grund, warum die Öffentliche Hand Gründungsberatungen mit 50 Prozent bezuschusst: weil es nämlich so wichtig ist, individuell zu planen und einen vernünftigen Businessplan zu erstellen!
Späte Reue ist dann leider zu spät. Auch wenn man die Arbeitsagentur leicht beschummeln kann – die Banken garantiert nicht.
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Von: Eva Ihnenfeldt
Datum: 12. August 2007
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Kommentare: 3

Matthias Lehming 12. August um 14:15 Uhr
Ich fände es auch mal interessant, was denn in einen solchen Businessplan reingehört. Könntest du ja auch eine Artikelserie drausmachen…
Jan 12. August um 14:50 Uhr
…und was es mit dieser 50-prozentigen Bezuschussung auf sich hat. Davon habe ich noch gar nicht gehört
Eva Ihnenfeldt 13. August um 08:56 Uhr
Hi!!
Ja,ja, die Betriebsblindheit… ich denke immer, weil ich den ganzen Tag damit zu tun habe, würde ich mit solchen “Selbstverständlichkeiten” bestimmt nur langweilen…
Also: nächste Serie: Der Businessplan.
Vorneweg: die 50 Prozentige Bezuschussung gibt es immer. Jeder anerkannte Gründungsberater weiß genau, wie man sie beantragt (über die IHK’S oder Wirtschaftsförderungen). Viel schwieriger ist es, den/die richtige/n Berater/in zu finden! Es gibt zwar dicke Listen bei der IHK, aber davon wird man weißgott nicht schlauer.
Und reden kann jeder gut, der sich Berater nennt.
Ich werde versuchen, auch darauf einzugehen.
Ich sag Euch, wir werden alle immer selbständiger und individueller – da ist es einfach logisch, dass auch beruflich sich immer mehr Leute selbständig machen!