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Erfahrungsbericht einer Unternehmensgründung Teil 3

Nachdem ich die Geschäftsidee: “Online-Redaktion” mit Schwerpunkt “Newsletter-Redaktion” als praktikable Vision aufgeschrieben – und meinen maßgeblichen Beratern geschickt habe (Monika Nikodem als Steuerberaterin, Maik Swienty als Anwalt und Sabine Drechsler als Unternehmensberaterin), nachdem wir den Businessplan zu strukturieren und auszuarbeiten begannen – und nachdem dann auch schnell die ersten Aufträge kamen – kamen denn auch (neben der intensiven Aufbau-Arbeit) auch die ersten Schwierigkeiten…

Tausend Fragen ergaben sich plötzlich, und ich kann wieder einmal nur betonen, wie wichtig die fachkundige Begleitung ist (es sei denn, man ist ein “echter” Kaufmann mit Vertriebserfahrung und gutem Netzwerk und einem unkomplizierten Nischenangebot, das sich von allein verkauft…)

Meine Fragen waren etwa (ganz kleiner Auszug):

  • korrekte Rechnungsadresse: kann ich noch mein angemeldetes Wittener Gewerbe nutzen, da ich ja erst im September mein Büro in Dortmund beziehe, obwohl ich das neue Gewerbe schon in Dortmund angemeldet habe
  • muss in jedem Fall dem Kunden eine AGB ausgehändigt werden, aus der hervorgeht, dass ich nicht die rechtliche Verantwortung für die Kunden-Adressen und Fremd-Inhalte übernehme
  • brauche ich eine Vermögensversicherung
  • wie organisiere ich die vielen kleinen Inserate, die alle zu unterschiedlichen Zeiten veröffentlicht werden müssen, am effektivsten und sichersten
  • in welcher rechtlicher Beziehung stehe ich zu meinem Kooperationspartner Comod-Visual, der die technischen Einrichtungen der Newsletter-Tools übernimmt
  • es ist absehbar, dass in Kürze die ersten Stellen für Redakteure entstehen, welche Form der Einstellung soll ich wählen

Und am dringlichsten und schrecklichsten: Himmel, wie soll ich das allein alles schaffen! Ich arbeite ja jetzt schon jeden Abend bis mindestens 22.00 Uhr (es ist soeben 22.00 Uhr…) – und es hat noch gar nicht richtig angefangen!
Übrigens: was Selbständige und Angestellte am meisten unterscheidet, ist wohl tatsächlich der Arbeitseinsatz. Egal, wie erfolgreich Unternehmer werden, sie arbeiten so gut wie nie weniger als 60 Stunden die Woche. Man muss besessen sein von seinen Pflichten, unglaublich diszipliniert – dann klappt es  – auch wenn es manchmal dauert, Einsatz und Wille setzen sich durch.

Manchmal bereute ich sogar, meine Idee so hoch aufgehängt zu haben, so ehrgeizige Ziele zu verfolgen, aber dann erinnerte ich mich an das Buch von Erfolgsautor Gerhard Spannbauer, das mich nicht unerheblich ermutigt hat, ein “richtiges” Unternehmen zu gründen und nach den Sternen zu greifen! “Wie man sein Einkommen mit weniger Aufwand verdoppelt” Ich werde es (sobald ich auch nur ein bisschen Zeit habe) noch einmal lesen. Geht ganz schnell, ist freundlicherweise bebildert und übersichtlich strukuriert – und einfach richtig gut!

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Kommentare zu Erfahrungsbericht einer Unternehmensgründung Teil 3

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book of ra tricks 8. April um 20:17 Uhr


Tja, Sachverhalte konnen so simpel erscheinen. Herzlichen Dank fur eure Erklarungen ;)

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Eva Ihnenfeldt 9. April um 10:16 Uhr


Danke für den Kommentar – ich habe diesen Beitrag ja vor zweieinhalb Jahren geschrieben – und nun blicke ich staunend in ein Stück Vergangenheit – und kann nur sagen: “Es hat sich gelohnt – es macht viel Spaß – ich habe persönlich viel gelernt – und es wird alles nur halb so heiß gekocht, wie es dann gegessen wird!”

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Gründercoach 27. April um 13:57 Uhr


Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Der Teil “Meine Fragen” zeigt schön auf, mit welchen Dingen man sich bei der Unternehmensgründung beschäftigen sollte (muss).