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Existenzgründernews der Woche vom 16. bis 23. September 2008

Nachrichtenüberblick für Existenzgründer, Selbständige, kleine und mittlere Unternehmen und Berater. Diese Woche unter anderem zu folgenden Themen: Virales Marketing; BilMoG; GmbH-Reform

Nachrichtenüberblick der Woche vom 16. bis 23. September 2008
Hartz-IV-Empfänger müssen nach Aufforderung grundsätzlich ihre Kontoauszüge offen legen.
Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat entschieden, dass die Offenlegung der Kontenübersicht zu den Mitwirkungspflichten des Arbeitslosen gehört. Allerdings dürfen gewisse Daten geschwärzt werden
FAZ

Virales Marketing – ein neuer Name für „Mund-zu-Mund-Propaganda“ – Weiterempfehlung über Internet und Web 2.0.
10 Regeln, die Sie als Jungunternehmen beachten sollten, damit sich der Ruf Ihres Unternehmens und Ihres Produkts im Netz verbreitet und „virale Effekte“ auslöst.
Mittelstanddirekt

Experimente aus der Hirnforschung belegen, dass intuitive Entscheidungen den gründlich durchdachten Berechnungen überlegen sind.
Marketing-Experten nutzen die Erkenntnisse über menschliche Intuition für das „Brain-Branding“. Je eher ein Markenname erwähnt wird, desto besser prägt er sich ein.
Weltonline

Gründungsidee „Gehirntraining“. In den USA boomt das Geschäft mit Gehirn-Fitness-Angeboten.
Zielgruppe sind Senioren, aber auch schon Menschen ab 40. Auch Seniorenheime sind daran interessiert, die Computerspiele für Bewohner anzubieten. In Deutschland ist der Markt noch relativ unbesetzt.
FTD

Anfang 2009 soll das BilMoG (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) in Kraft treten.
Dann können Unternehmen Mittel zur Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter auslagern. Doch wegen der langfristigen Wirkung sollte man genau prüfen, ob das Outsourcing von Versorgungskapital sinnvoll ist.
Handelsblatt

Bundesrat verabschiedet den Gesetzesentwurf zur GmbH-Reform
. Reform mit 1-Euro-Unternehmergesellschaft soll noch im Herbst in Kraft treten. Das MoMiG (Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen) wird in der Financial Times Deutschland umfassend erklärt
FTD

Existenzgründer finden in Deutschland die schlechtesten Bedingungen europaweit.
Ursachen sind vor allem bürokratische Hürden und geringe Starthilfen. Vier von fünf befragten Gründern bemängeln laut einer Studie in Deutschland die schlechte finanzielle Unterstützung. Zwei Drittel fühlen sich durch bürokratische Auflagen gebremst.
Mittelstanddirekt

Frauen sollten im Business nie Zorn und Wut zeigen.
Im Gegensatz zu Männern wird bei Frauen ein aufbrausendes Temperament grundsätzlich negativ bewertet. Bei Männern wird Zorn laut einer US-Studie akzeptiert oder sogar belohnt. Frauen sollten besser immer die Ruhe bewahren.
Weltonline

Die neue Informationspflicht beim Abschluss von Versicherungsverträgen erschlägt die Verbraucher mit einer Flut von Informationen.
Am 1. Juli 2008 ist die Informationspflichtenverordnung zum Versicherungsvertrag (VVG) in Kraft getreten. Was Verbraucherschutz sein sollte, wird nun eher zum Gegenteil durch unüberschaubar viele Informationen.
FTD

Das Jahressteuergesetz 2009 und die damit verbundenen Änderungen betreffen viele Bereiche.
Entgelt-Abrechnung für Doppelverdiener, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Betrieb, Verjährungsfristen für Steuerstraftaten –und mehr Freiheiten bei der Vergabe der Buchführung: hier finden Sie eine Zusammenfassung
Mittelstanddirekt

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Kommentare zu Existenzgründernews der Woche vom 16. bis 23. September 2008

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Dr. Carsten Rensinghoff 24. September um 07:10 Uhr


Gründungsidee „Gehirntraining“. In den USA boomt das Geschäft mit Gehirn-Fitness-Angeboten.

In einer Zeit, in der die Menschen immer älter werden und alterungsbedingte Hirnschädigungen entwickeln, durch den rapide zunehmenden Straßenverkehr leichter und schneller – übrigens auch im Kindes- oder Jugendalter – unfallbedingte Hirnschädigungen davontragen o. ä. sind derartige Angebote dringend und zwingend erforderlich, damit für die Betroffenen – und ich bin einer davon – die Welt nach einem hirntraumatischen Ereignis nicht mehr in Scherben zerbricht. Leider reagiert die Politik, deren Abgeordnete ja i. d. R. (noch) keine Hirnschädigung haben, nicht fördernd auf derartige Unternehmungen. Auch die neuropädagogische Forschung erfährt in einer Zeit, in der bereits 40-jährige demenziell erkranken, nicht die notwendige – finanzielle und ideelle -Unterstützung/Förderung.

Dr. Carsten Rensinghoff

Dr. Carsten Rensinghoff Institut – Institut für Praxisforschung, Beratung und Training bei Hirnschädigung
Sprockhöveler Str. 144
58455 Witten
Tel.: 0 23 02/5 23 15