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Geschäftsideen:
start2grow und senkrechstarter

Neues vom Existenzgründer-Blog:

Zur Zeit prsseln viele Geschäftsideen auf mich – und meine Mitglieds-Freunde- herab. Zwei Businessplan-Wettbewerbe, einer in Dortmund und einer in Bochum , sind eine große Herausforderung für uns Coaches. Täglich melden sich mehrere Existenzgründer, die Tipps und Unterstützung suchen, und wir haben den Ehrgeiz, keinen im Regen stehen zu lassen, der ernsthaft eine Unternehmensgründung plant.

Schwierig sind die Gründungspläne, die nebenberuflich laufen sollen: ist zwar verständlich (wer gibt schon so leichtfertig seinen sicheren Job auf), aber schnell zermürbend. Roland Betz sagt immer dazu: “Ein bisschen selbständig ist wie ein bisschen schwanger – es geht nicht”. Ich würde vielleicht formulieren: “Man kann nicht zwei Herren zugleich dienen”. Wirklich schade, wenn tolle Geschäftsideen dadurch verpuffen, dass sie nicht mit ganzer Kraft verfolgt werden können.

Dann gibt es noch die “selbstverwirklichenden” Geschäftsideen: da denkt man schnell mehr an sich selbst als an die Realität des Marktes – und die entscheidende Frage: “Wo sitzt der zahlende Kunde und wie komme ich ihn heran”. Doch diese Pläne brauchen oft vor allem fachkundige Begleitung, um sie marktfähig ein wenig “umzustricken” – denn die Motivation des Gründers ist ernsthaft und authentisch. Und das ist eigentlich die Hauptsache, der Rest lässt sich (meistens) gestalten.

Schwierig sind auch die Ideen, die den Kundennutzen im Vordergrund sehen, aber leider sich nicht an zahlungskräftige Kunden wenden – sondern an Hilfsbedürftige: Pflegebedürftige, Familien; chronisch Kranke; Burn-Out-Fälle; Senioren. Es scheint nämlich ein Gesetz zu geben, dass ausschließt, dass Hilfsbedürftige für ihre Problemlösung selbst Geld in die Hand nehmen – abgesehen davon, dass häufig sehr wenig Geld vorhanden ist, wenn man dringend Hilfe braucht.

Und öffentliche Fördermittel sind mit vielen Hindernissen und Makeln behaftet, eins davon ist die so genannte “Projektfinanzierung”. Sie zeichnet sich aus durch einen Anfang und ein Ende. Und ein Ende ist dann so gut wie immer auch das Ende. Sehr, sehr selten gelingt es, während der Projektdauer die Idee auf dem Markt so zu platzieren, dass sie sich nach Ablauf der zwei Jahre (Projekte gehen fast immer über zwei Jahre) selbst trägt.

Selbst die langfrsitige Finanzierung von “Frau und Beruf” (waren es nicht sogar zehn Jahre?), die dazu dienen sollte, diesen Aufgabenbereich in die kommunalen Verwaltungen zu integrieren, erlitt nach Ablauf Ende letzten Jahres das Schicksal aller Projektfinanzierungen: wenn keine Anschlussprojekte erobert werden konnten, war alles zerschlagen: der mühsame Aufbau eines Frauennetzwerkes, die Stammtische und Netzwerktreffen, die Beratung, die Seminare für berufliche Wiedereinsteigerinnen – alles weg, als hätte es nie etwa gegeben.

Es lohnt sich auf jeden Fall immer, jeden Gründer genau kennen zu lernen, seine Motivation, seine Hintergründe, seine Visionen und seine Netzwerke, nur dann kann man entscheiden, was der richtige Weg sein könnte und was er noch braucht.

Und dann kommt die entscheidende Phase: die Entwicklung des Geschäftskonzepts – und bitte glaubt mir einfach: wer das vernachlässigt, dem ist nicht zu helfen!

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Kommentare zu Geschäftsideen:<br /> start2grow und senkrechstarter

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Michael 5. Juli um 17:17 Uhr


Hilfe bei der Suche nach der richtigen Geschäftsidee bietet u.a. auch http://www.meinstartup.com

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Eva Ihnenfeldt 5. Juli um 22:16 Uhr


Hallo Michael,

stammt die Internet-Seite von Ihnen? Der Vorname ist auf jeden Fall identisch. Wenn ja, welche Erfahrungen machen Sie mit Ihrem Angebot? Ich habe immer wieder festgestellt, dass die tollsten Ideen nicht an den Mann/ die Frau gebracht werden können – haben wir schon oft probiert – sondern es muss immer erst den Menschen mit der Idee geben, sonst fehlt irgendwie das Herzblut – oder so…