Google-Update:
Algorithmus bevorzugt lokale Angebote
Panda, Penguin, Venice – Google macht es den SEO-Agenturen zur Zeit nicht leicht. Besonders der aktuelle Algorithmus-Update sorgt in der Szene für Kopfschmerzen, werden Suchergebnisse jetzt doch nach dem lokalen Standort des Internet-Benutzers angezeigt.
Ab sofort ist es also nicht nur wichtig, ob man mit einem Google-Account oder ohne die Suchmaschine befragt – Google bezieht zukünftig den Standort des Suchenenden als Rankingfaktors mit ein. Lokale Treffern werden dabei bevorzugt angezeigt und tauchen in den ersten Ergebnisanzeigen auf. Wie genau das funktioniert lässt sich nur vermuten. Jedoch: da der Browser immer die IP des suchenden Rechners mitschickt, in der der Standort des Rechners verschlüsselt ist könnte Google diese Informationen herausziehen und die Suchergebnisse dann optimal auf den Standort anpassen. Wer also in Köln nach einem Maler sucht, erhält zukünftig andere Ergebnisse als der, der in Rostock sucht.
Drei Punkte sind es wegen denen das neue Google-Update bei SEO-Agenturen Migräneanfälle verursacht: Es gibt kein einheitliches Ranking mehr. Allenfalls bietet Google an, den Standort zu verändern. Dies könnte man natürlich jeweils für die einzelnen Suchbegriffe tun, der Aufwand allerdings steht in keinem Bezug zum Ergebnis. Dann wäre da die Frage, worauf man jetzt optimieren soll. Globales Ganze? Regionaler Bezug? Müssen schon vorhandene Webseiten von global auf lokal geändert werden? Und die letzte Frage: Wie reagieren die Toolanbieter auf das Update? Wer Sistrix, XOVI oder Searchmetrics verwendet konnte bisher sicher sein, dass die Daten verlässlich waren. Dies ist jetzt nicht unbedingt mehr der Fall.
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Von: Eva Ihnenfeldt
Datum: 01. September 2012
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