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Innovative Schule:
das Albert-Martmöller-Gymnasium

Heute morgen war ich in meiner “alten Penne”. Und ich muss sagen, soviel hat sich in den letzten 29 Jahren, nach meinem Abi, gar nicht verändert. Der Altbau war immer noch der Altbau, und selbst die Zwischenglastüren mochten wohl noch aus meiner Schulzeit stammen! Und noch etwas hat sich nicht verändert: der Ruf, den das AMG schon damals hatte, scheint auch immer noch lebendig zu sein: emanzipiert, modern, Schüler-bezogen, innovativ, mathematisch-naturwissenschaftlich-forschend.

Eingeladen war ich zu einem Pressegespräch, da die Volksbank und die Bildungs- & Kulturinitiative e.V. 10.000 Euro gespendet hatten für das neue SLZ (Selbstlernzentrum), das sich in besagtem Altbau inmitten der 70er Jahre-Architektur chic und technisch hoch ausgerüstet nun frischgebacken den Presse-Vertretern präsentieren konnte. Schnell kamen die Initiatoren und ich ins Gespräch über das leider von der Öffentlichkeit fast unbemerkte Engagement der Lehrer und Eltern, über Chatrooms von Lehren und Schülern außerhalb der Unterrichtszeiten, über zeitintensive fruchtbare Verhandlungen mit Stadt und Sponsoren, um dieses SLZ ( hat ca 30.000 Euro gekostet!) wahr zu machen, über erfolgte Projekte in Kooperation mit der NASA, mit Hochschulen und Industrie.

Tut mir richtig weh, dass dies alles so wenig bekannt ist. Ich weiß noch, wie meine Freunde und ich damals, als ich in der 13 Schülersprecherin war, das AMG zur “Schülerselbstverwaltung” umgestalten wollten. Wir waren schon im Gespäch mit Arnsberg! Die “basisdemokratische Schule”, gott, war das spannend. Und wie die Lehrer geduldig mitzogen, uns unterstützten, der damalige Schulleiter Herr Luhr seufzend erduldete, dass ich andauernd Durchsagen machte für Umfragen, Abstimmungen und Diskussionen… Mein Physiklehrer, Herr Tewes, lachte immer, machte fleißig mit und prophezeite: “Das klappt doch nie!”. Ich freue mich, dass die jetzige Schulleiterin Frau Sandkuhl anscheinend ähnlich aufgeschlossen und “schülerzugewandt” ist.

Damals ist es am mangelnden Engagement der Schüler gescheitert, die eher genervt waren als erfreut. Ich wünsche von Herzem dem neuen Selbstlernzentrum, das es leben wird, dass Schüler dort eingenständig und “freiwillig” Projekte erarbeiten, forschen und anwenden, die Hilfe ihrer Lehrer nutzen, sich schlau machen und eigene Akzente setzen in einer Welt, die mehr von Konsum hält als von Eigenverantwortung.

Und wenn ich irgendwie daran mitarbeiten kann: ich bin da – und meine Geschäftsfreunde auch

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…………………………………………..von links nach rechts: Herr Heyermann vom Schulverein (welcher das Projekt von Anfang an mit nun schon 8.500 Euro unterstützt hat!), Herr Prof. Dr. habil. Detlef H. Mache von der Bildungs- & Kulturinitiative (und sehr engagierter Vater!), Frau Gudrun Sandkuhl (Schulleiterin), Herr Thomas J. Schröter von der Volksbank Bo./ Wit., und Herr Mathias Albrecht (Lehrer des AMG)

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………………………………………………Der Fotograf der WAZ/WR, Werner Liesenhoff, gestaltet soeben ein sorgfältig komponiertes Foto für die Lokalausgabe (ich kenne ihn schon lange: er ist wirklich ein ganz besonders guter Fotograf)

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Kommentare zu Innovative Schule:<br /> das Albert-Martmöller-Gymnasium

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Werner Liesenhoff 6. September um 19:54 Uhr


Guten Abend Eva.

Wie schön! Es gibt ja kaum Fotos von mir. Na, das wird schon seinen Grund haben. Umso schöner das hier. Und vielen Dank für Deine lieben Worte, obwohl Du natürlich sehr übertreibst.

Grüße
Werner L.

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Eva Ihnenfeldt 7. September um 11:05 Uhr


Hi!
Na, was sollte das denn für einen Grund haben? Du siehst doch ímmer noch aus wie dieser amerikanische Schauspieler aus einer Krimiserie(Peter Wyngard? Wie hieß der bloß!)
Auf jeden Fall schick ich Dir denn mal das Foto, damit Du auch mal eins von Dir hast.
Ganz liebe Grüße
Eva