Nervous
Ich war schon lange nicht mehr so nervös.
Seit drei Jahren bin ich nun in der Praxis tätig, entwickle gemeinsam mit meinen Geschäftsfreunden diese erste Genossenschaft für Existenzgründer, unter der Satzungs-Überschrift:
“Damit sich ein jeder auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann”
Und nun habe ich das Angebot erhalten, darüber eine Abhandlung in einem Fachbuch zu schreiben. 20 Seiten über neue Genossenschaften, Dienstleistungsgenossenschaften, Outsourcing-Genossenschaften, KMU-Genossenschaften, “Rundum-Sorglos-Genossenschaften”.
Und ich habe Sorge, den Ansprüchen nicht zu genügen, mit den Zitierreglen nicht klar zu kommen, Platitüden einzureichen, die nur ein Kopfschütteln erzeugen…
Aber: no risk, no fun! Und ich bin vor allem stolz und dankbar, so eine Chance zu erhalten!
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……………………………………………Und überhaupt, ich habe ja meine Blumen auf dem Schreibtisch
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Von: Eva Ihnenfeldt
Datum: 22. August 2007
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Kommentare: 3
Ursula Betz 22. August um 22:25 Uhr
Du kannst das !!!
Karl Dilly 24. August um 14:37 Uhr
Liebe Frau Ihnenfeldt,
Zitierreglen sind einfach zu handhaben. Ich erlaube es mir auch, nicht zu zitieren, wenn ich mein eigenes Wissen in ähnlicher – wenngleich trefflicherer Form vorfinde. Sie haben ‘ne Menge eigenes Wissen. Daraus werden Sie schon Interessantes machen.
Gruß
Karl Dilly
Eva Ihnenfeldt 24. August um 15:23 Uhr
Hallo Herr Dilly!
Wie schön, jetzt können wir auch ganz öffentlich kommunizieren!
Vielen Dank für Ihren Trost. Ich muss gerade abwarten, was mein Auftraggeber zu den ersten sechs Seiten sagt, die ich abgeliefert habe – dann kann es weitergehen…
Mit dem Zitieren ist es wirklich genau so, wie Sie sagen: Ich finde andauernd gut formuliert, was ich sowieso schon weiß – und was ich selbst dann schreibe, ist ein Gemisch aus ganz vielen Quellen – denn ich habe ja eine Menge angesammelt!
Aber wissenschaftliches Arbeiten ist ganz, ganz anders. Da habe ich schon Schelte erhalten für meine unbefangene Art, betriebswirtschaftliche Prozesse darzustellen. Alles ungenau, flapsig, manches “ungereimt”.
Aber wir wollen doch damit arbeiten! Dazu muss man es verstehen! Ich will die Rechtsform Genossenschaft nutzen, weil sie tolle Vorteile hat – ich will sie nicht sezieren!!!