Shitstorm:
Das Beste, was einem Unternehmen passieren kann?
Auf der Social Media Anwender Konferenz in Köln am 6.9.2012 zog sich das Thema Shitstorm” als roter Faden durch alle Rednerbeiträge. Ob Telekom, ING DiBa oder O2, alle hatten schon Erfahrungen damit gemacht, dass Nutzer sozialer Netzwerke sich in Massen negativ über das jeweilige Unternehmen geäußert haben. Doch erstaunlicherweise haben auch alle etwas anderes gemeinsam: Die virtuelle PR Popularität erwies sich im Nachhinein als Segen!
Transparenz, Kundenkontakt, Social CRM – die “Großen” haben längst erkannt, wie wertvoll das Netz und seine interaktiven

Bei der Social Media Anwender Konferenz waren weit über 100 Social Media Manager – lernten und tauschten sich aus
Kommunikationsmöglichkeiten sind. Ganze Unternehmenskulturen werden umgewälzt, Mitarbeiter ermuntert ehrlich über den Arbeitgeber zu schreiben, Kunden werden als “Einzelfall” respektiert und individuell betreut.
Auch wenn im Vergleich zu Kundenhotlines die Kundenkontakte auf Facebook, Twitter und Co zahlenmäßig “Peanuts” sind, ist dieses Echtzeitmedium unendlich wertvoll. Das Unternehmen hat das Ohr direkt am Kunden, kann Probleme frühzeitig identifizieren und sich permanent verbessern. Es ist total sympathisch, wenn Unternehmen “menscheln”, wenn sie sich verletzbar zeigen und auch mal Fehler machen!
Glatte Werbespots sind langweilig und unglaubwürdig. Bestenfalls haben sie einen guten Unterhaltungswert durch Humor, Provokation, Emotion. Aber eine Facebook-Fanpage, die erkennbar von Menschen gemacht wird, die spontan und direkt auf Kunden eingeht und dadurch eine erkennbare Firmenphilosophie als “Charakter” transportiert, ist wie ein Freund, den man nicht vergisst – und den man nicht so schnell verlässt.
Für mich auf der Konferenz die größte Erkenntnis, dass die Telekom und die ING DiBa klar zu erkennen geben haben, dass sie die alte Pinnwand auf Facebook vermissen, da dort noch Shitstorms möglich waren. Da war noch Leben, da gab es noch Abenteuer und unvorhergesehene Ereignisse. Da wurden noch Trolls sichtbar und heizten Diskussionen an.
Mit der Chronik ist das leider verschwunden, “ordentliche” Shitstorms sind bei Facebook nicht mehr möglich – Fans verschwinden in einem kleinen Kästchen oben rechts. Die Telekom hat sogar einen eigenen Tab programmieren lassen, um die gute alte Pinnwand nachzubauen – doch das ist natürlich nicht vergleichbar mit “früher” – schade schade. der Moderator meinte sogar: “Es müsste Agenturen geben, die Shitstorms inszenieren – die hätten sicher viel Zulauf”
Von der Krise zur Chance…
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http://logbuch.rat-und-tat-marketing.de Birgit Schultz
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http://www.thinknext-media.net Sascha Blank

Von: Eva Ihnenfeldt
Datum: 08. September 2012
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