Unterschied zwischen Chattroom (Chatten), Forum, Weblog (Blog) und Gemeinschaftsportal (Social Network)
Einblicke in die virtuelle Welt… in der wir bald alle mehr und mehr leben….die für unsere Kinder selbstverständlich ist….und die eine der größten Revolutionen der Menschheitsgeschichte bedeutet…………diese Welt, die so schleichend Einzug hält, dass wir uns einbilden, sie nur freiwillig zu betreten…………..
Heute möchte ich die Unterschiede erklären, die unter dem Schlagwort Web 2.0. so auf dem Markt sind. Web 2.0. wird ja angesehen als nicht kommerzielle soziale Plattform, als Begegnungsraum von Suchenden und Gebenden, die sich kostenlos und ehrenamtlich austauschen, sich bereichern, informieren, Freundschaften pflegen und soziale Netzwerke knüpfen. Ist auch irgendwie richtig. Aber genauso irgendwie ein ganz übler Trick hin zu Big Brother und der perfekten Konsumenten-DNA. – Außerdem nutzen immer mehr Firmen (was ja auch völlig legitim ist) die verschiedenen Kommunikationsinstrumente des Internets, um an Kunden zu kommen und Kunden zu binden. Und nicht zuletzt versuchen zahlreiche Existenzgründer, über Web 2.0. Geld zu verdienen. Meist erhofft sich der Gründer, über ein kostenloses Online-Informations- und Austauschangebot Werbung zu generieren, von der er dann leben möchte.
Aber nun zu den Definitionen:
Chatroom:
Ein Chatroom ist eine Erweiterung der Möglichkeit, E-Mails zu versenden. Der Unterschied ist, dass beide Partner live anwesend sind – gleichzeitig abwechselnd schreiben und lesen. Fast 40 Prozent der über Zehnjährigen nutzen Chatrooms, in denen immer häufiger auch Videos ausgetauscht werden oder Telefonkonferenzen stattfinden.
Chatten macht wohl so viel Freude, weil man sehr intime Dinge in einer selbst gewählten Anonymität erzählen kann, denn nur der Benutzername ist den Chatpartnern bekannt – der Mensch, der sich dahinter versteckt, kann zwar ehrlich sein – muss es aber nicht….
Web-Forum (Mehrzahl: Foren):
Ein Forum ist ein virtueller Platz, wo Erfahrungen ausgetauscht werden können, Spezialisten gemeinsam Problemlösungen diskutieren, oder Gleichinteressierte miteinander diskutieren. Man muss sich normalerweise registrieren und wird so Mitglied der Gruppe. Meistens stellt ein Mitglied eine Frage – und andere antworten darauf.
Jedes Forum braucht einen Moderator, der prüft, ob nicht beschimpft, geschmäht, falsch behauptet oder andere Rechte verletzt werden. Kein sehr angenehmer Job. Deshalb sind viele Moderatoren ziemlich streng und unterbinden lange Diskussionen, – was dann wieder die Foren-Mitglieder ärgern kann…
Weblog (Blog):
Das hier ist ein Weblog.
Ein Weblog ist die bequemste Form der “Social Community), weil nur einer redet (oder einige wenige gemeinsame Autoren) und die Leser ausschließlich kommentieren. Kommentiert ein “Fremder”, muss der Administrator (also normalerweise der Autor) erst einmal den Kommentar freigeben. Ab da kann der Freigegebene Kommentare veröffentlichen, ohne dass sie erst neu überprüft werden.
Kurz gesagt: ein Blog oder Weblog (übrigens heißt es richtig “Das Weblog” – aber ich sag immer “Der Weblog”) ist ein öffentliches Tagebuch, wo auch ganz leicht Fotos hochgeladen werden können oder Filmchen eingespielt. Superleicht zu bedienen und eine schöne Möglichkeit, sich transparent zu machen – zum Beispiel mit der eigenen Arbeitsweise im Business.
Gemeinschaftsportale:
haben irgendwie noch keinen so richtig griffigen gemeinsamen Namen. Obwohl es so viele “Social Networks” gibt, und obwohl damit auch kommerziell ordentlich Geld verdient wird. Zum Beispiel gibt es für Singles Gemeinschaftsportale wie Friendscout24 oder neu.de, die um die 25 – 30 Euro im Monat kosten, wenn man sie sinnvoll nutzen will. Bekannt ist auch studie-vz, wo wohl fast jeder Jugendliche behauptet, gerade an einer Uni zu studieren, um mitmachen zu können. Oder für uns “Geschäftsleute” Xing, ein Business-Netzwerk, das für Premiummitglieder knapp 6 Euro monatlich kostet – und das sehr gute Möglichkeiten bietet, geschäftliche Kontakte zu knüpfen.
Gemeinschaftsportale bieten den Service, dass man sich ein Profil erstellen kann mit Foto, Interessen, persönlichen Angaben etc. Man kann andere Portal-Mitglieder suchen und miteinander kommunizieren.
Bei Xing kann man Gruppen bilden, in Gruppen einladen. auf Foren diskutieren, gezielt nach Stichwörtern Leute suchen und Termine einsetzen, an denen man Veranstaltungen hat. Man kann auch Veranstaltungen von Xing-Communities besuchen, die in vielen deutschen Großstädten häufig stattfinden. Und, und, und. Frisst viel Zeit, wenn man sich da wirklich engagiert – aber es ist nicht umsonst! Und ein Schritt in die
“Schöne, neue Welt” – in die die Menschheit ja sowieso hineinwächst. Klar kann man sich verweigern, so wie sich bei der Einführung des Automobils oder des Telefons auch viele gegen den “Untergang des Abendlandes” gewehrt haben – aber als Existenzgründer bzw. Unternehmer/ Selbständiger sollte man sich diese fundamentalistische Gesinnung reichlich überlegen………….
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Von: Eva Ihnenfeldt
Datum: 16. November 2007
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Kommentare: 11

Dennis Arntjen 16. November um 13:07 Uhr
Schöner Text, Eva.
Es bleibt abzuwarten was uns das sogenannte Web2.0 in der Zukunft noch an Segnungen bringen wird. Im Grunde genommen ist Web2.0 nur ein Schlagwort.
Chats gibt es schon seit einer Ewigkeit. Ich habe schon vor über 10 Jahren gechattet und so Melanie kennen gelernt
. Also habe ich von diesem Segen schonmal sehr starl profitiert. *lach*
Foren sind auch kein ganz neues Phänomen und es gibt sie schon irre lange. Am Prinzip hat sich an sich auch nichts geändert seitdem ich Foren kenne. Da aber die allgemeinen Nutzerzahlen des Internets stetig steigen, steigt natürlich auch die Nutzung von Foren und anderen Diensten. Das bringt dann mehr Antworten und häufiger Lösungen. Logisch.
Was Blogs angeht, kenne ich die noch nicht seit 10 Jahren. Aber es gibt sicherlich Blogger die von sich sagen schon sehr lange zu bloggen. Und im Grunde genommen ist ein Blog eben eine Internetseite auf der ich Dinge veröffentliche. Die Software mit der Blogs heute betrieben werden ermöglicht es einfach nur, diese Texte sehr schnell und einfach zu veröffentlichen. Wenn dann dabei so ein gutes Ergebnis wie das hier vorliegenden (also dieser Blog im allgemeinen) herauskommt, dann hat es sich gelohnt
.
Xing, Studi-VZ, Facebook und wie sie nicht alle heißen sind eine Weiterentwicklung aller sozialen Komponenten des Internets. Xing ist ja im Grunde genommen nichts anderes als ein Selbstverwaltetes Webadressbuch mit Vernetzungsmöglichkeiten. Ich bin gespannt was die Zusammenarbeit von Xing und Google in der nächsten Zeit bringen wird. Da gibt es einiges was ich mir vorstellen kann. Und das Xing das eigene Premiumsystem offensichtlich leicht abändern möchte, halte ich für eine weitere positive Entwicklung für unabdingbar. Mal sehen…
Eva Ihnenfeldt 18. November um 10:42 Uhr
Moin Dennis,
jaja, für Euch junge Leute sind das alles so Selbstverständlichkeiten – und zehn Jahre ein halbes Leben (bzw. ein Ganzes als Erwachsener), aber glaub mir, wenn ich mit Menschen über 40, ja selbst über 30 spreche, ist die Unwissenheit groß – selbst bei Leuten, die berufsmäßig viel am PC arbeiten.
Aber dass Du Deine Melanie beim Chatten kennen gelernt hast, finde ich ja toll. Kannst Du nicht mal als Autor Tipps veröffentlichen, wie man als Single nette Leute über Web2.0. kennen lernen kann? OK, ist nicht direkt für Existenzgründer, aber sehr lehrreich…
Dennis Arntjen 20. November um 13:24 Uhr
Das Web2.0 habe ich ja erst kennen gelernt nachdem ich Melanie kennen gelernt habe. Und nach diesem kennen lernen bestand aus meiner Sicht keine Veranlassung mehr, mich in irgendeiner Form im Web2.0 nach Frauen umzuschauen
.
Grundsätzlich kann man meiner Meinung nach soetwas nicht erzwingen oder erkaufen. Es kommt wie es kommen soll. Früher oder später findet man schon den oder die richtige/n. Na ja. Schlaue Sprüche
.
Blogs sind aber doch eine gute Möglichkeit jemanden näher kennen zu lernen. Dort wird vieles offenbart und alleine daran wie jemand schreibt und zu welchen Themen, sagt doch schon viel über diesen Menschen aus.
Auf der anderen Seite ist das Web2.0 Vernetzung. Und in Netzwerken lerne ich Menschen kennen. Auch wenn die vielleicht nicht alle offensichtlich nach einem Partner oder einer Partnerin suchen…
Was aber noch aussteht ist mein Artikel zu Mr. Wong usw. Aber da habe ich immer noch nicht mit Herrn Swienty wegen der Haftungsfragen gesprochen. Ehrlich gesagt habe ich mir aber auch noch keine konkreten Fragen überlegt. Die Zeit… Auch wenn heute Abend die Zeit dazu vorhanden ist, werde ich mich wahrscheinlich wieder nicht drum kümmern. Das Gefühl ruhelos und gereizt zu sein kennt hier sicherlich jeder. Für mich ist das keine gute Voraussetzung für Kopfarbeit
.
Dennis Arntjen 20. November um 13:26 Uhr
Ach. Eine Anmerkung noch:
13,5 Jahre ein halbes Leben und davon – zumindest vor dem Gesetz – “nur” 9,5 Jahre als Erwachsener.
Aber Du hast recht. Die Erfahrung und die Weisheit fehlt manchmal. Aber die muss man machen. Und wenn man dabei auf die Nase fällt oder mal hier und da aneckt, dann lernt man stetig daraus…
Eva Ihnenfeldt 21. November um 10:29 Uhr
Ich denke, das Kennen Lernen über Web 2.0. ist schon noch etwas für Insider, da die meisten Lebenden sich noch nicht damit beschäftigt haben!
Gestern waren zwei Existenzgründer bei mir in der Beratung, die begeisterte WoW-Spieler sind – und über das Spiel auch “Life”-Freundschaften geschlossen haben!
Ich wäre Dir wirklich sooo dankbar, wenn Du mal einen Überblick gibst, wie man Web 2.0. nutzen kann, um nette Leute kennen zu lernen – denn die kommerziellen Freunde-suchen-Seiten sind ja durchsetzt von Erotik-Abenteurern (Männer) und Monetär Interessierten (Frauen)- und da gibt es sicher nicht kommerzielle Alternativen – nicht nur Blogs!
Doris Frohne 21. November um 15:46 Uhr
Hallo Frau Ihnenfeldt,
herzlichen Glückwunsch zum ersten Enkelkind, ich wünsche Glück und Wohlergehen dem neuen Erdenbürger – übrigens sind Skorpione ganz liebe Menschen,kann ich aus Erfahrung sagen, mein Mann und Sohn sind ebenfalls Skorpione.
Herzliche Grüße Doris Frohne
Eva Ihnenfeldt 21. November um 21:01 Uhr
Liebe Frau Frohne,
ganz lieben Dank (jetzt ist auch noch ein Foto unter dem Beitrag von der Kleinen).
Ja, Skorpione mag ich auch sehr, weil sie so lieb sind:
drei meiner Kinder sind Skorpione! Unter anderem die Mama von der frischen Erdenbürgerin. Nun weiß ich entgültig: egal, was kommt – mit unserer Familie geht es immer weiter…
tesskenly 1. Februar um 01:18 Uhr
Hello!
Nice site
Bye
Eva Ihnenfeldt 1. Februar um 12:41 Uhr
Thank You very much
moisserne 16. Mai um 05:28 Uhr
Hello my friends
Eva Ihnenfeldt 16. Mai um 21:39 Uhr
Hello zurück and a nice weekend