Was für ein Tag!
Das war ein sehr ereignisreicher Tag für mich – und für die Dida-News… heute morgen war ich beim Arbeitsamt – und habe mich wieder selbständig gemeldet. Genau 6 Wochen habe ich meine freiwillige Arbeitslosenversicherung in Anspruch genommen, nachdem mir am 3. Juni von einer Sekunde zur anderen mein Hauptauftrageber weggebrochen war. Das war ein schwerer Schlag – und ohne diese Versicherung hätte ich ganz schön dumm ausgesehen.
Ich empfehle also noch einmal allen Gründern: nutzt die ersten Wochen nach der Gründung, um Euch freiwillig gegen Arbeitslosigkeit zu versichern! Später ist das nicht mehr möglich. Es ist sehr günstig (knapp 20 Euro im Monat) und ich selbst hätte ja auch nie geglaubt, dass ich sie jemals brauchen würde!
OK, nach dem sehr serviceorientierten Gespräch bei der AA ging es gleich weiter nach Dortmund, Büroräume besichtigen. Und zwar zur B1st Software-Factory am Rheinlanddamm 201. Gemeinsam mit Herrn Jürgen Peranovic, der dort ebenfalls ein Büro angemietet hat und mir den Tipp gegeben hatte (herzlichen Dank noch einmal dafür!). Aber der Weg dahin war schrecklich! Fast eine dreiviertel Stunde brauchten wir, um die Adresse zu finden, da man in eine kleine Seitenstraße fahren muss, um das Bürogebäude zu erreichen! Immer rum um die Westfalenhalle, immer knapp vorbei – und selbst ein Taxifahrer, den ich fragte, zeigte erst einmal nur hilflos auf die Fachhochschule an der Wittekindstraße (da standen wir) und sagte: “Genau hinter diesem Gebäude, ganz nah – aber wie kommt man da nur hin…” Es war wirklich furchtbar, aber dafür war dann das Ziel um so erfrischender:
So viele kleine engagierte Firmen, Eingang mit Empfangsdame, lauter Teeküchen auf jeder Etage mit Mikrowellen, – und jeden Tag wird alles gereinigt, man muss noch nicht einmal das Geschirr in die Spülmaschine stellen! – und Hunde haben auf “meiner” Etage auch mehrere Mieter (ich hatte nämlich gesagt, ohne meinen kleinen Hund miete ich nix) – und Ende August gibt es eine Grillparty, und ich bringe Salat mit.
Tja, Dortmund ist eben eine Großstadt, schon anders als Witten…
Dann schnell noch zu Herrn Peranovic, mit dem ich im Herbst einen Messestand auf der B2D haben kann (seine Schokolade ist soooo hmmmm lecker- und so ein feines Geschenk für Geschäftskunden) – und dann zu Dietmar Bätzel nach Hagen. Von Dortmund nach Hagen. A1, Superidee. Eine Dreiviertelstunde im Stau für zwei Kilometer. Naja, dann hat ja alles noch gut geklappt – und um 22.30 Uhr konnte ich heim fahren – und jetzt ist kurz nach eins und heute ist schon gestern und ich mach Feierabend für heute, äh gestern.
Morgen, ne heute, früh geht es wieder nach Dortmund, mein Gewerbe dort anmelden – und dann bin ich, so mich nicht zuvor der Schlag trifft, ab dem 1. September eine Dortmunder Unternehmerin! Ich freu mich.
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Von: Eva Ihnenfeldt
Datum: 05. August 2008
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Kommentare: 2
Udo Kempen 27. Februar um 11:20 Uhr
Von der Westfalenhalle Dortmund über die A1 nach Hagen ist grob geschätzt ein Umweg von 25 km. Nimm nächstes Mal besser die B54 oder A45
Eva Ihnenfeldt 27. Februar um 12:18 Uhr
Och, na da muss ich wohl mal mit meinem Navi schimpfen – 25 km!!!!