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Weblogs und Statistiken

Ich bin der Überzeugung, dass es für junge Unternehmen eine sinnvolle Ergänzung ist, einen Weblog zu pflegen. Macht Arbeit, ist schon wahr, jeden Tag ein Viertelstündchen – bei interessanten Infos für die Zielgruppe auch mal mehr, aber ein Unternehmen wird greifbarer, wenn man dem Kunden die Möglichkeit gibt, ein wenig in die inneren Strukturen zu blicken.

Mir macht man manchmal den Vorwurf (auch heute bekam ich die böse mail, ich hätte einen viel zu persönlichen GG-newsletter zu Weihnachten verfasst), dass ich mit persönlichen und privaten Details übertreibe – und ich verspreche, mich am Riemen zu reißen mit meinem sprudelnden Mitteilungsbedürfnis (meine Ex-Chefin warf mir früher vor, ich sollte mal lernen, erst zu denken und dann zu handeln).

Andererseits denke ich auch, jedem Recht machen kann man es grundsätzlich nie. Und ich bin, wie ich bin. Meine Qualifikationen sind unbetritten, und mein persönlicher Stil ist auch für viele hilfreich, die Hemmungen haben, sich offen zu zeigen. Was für eine Unternehmensgründung enorm wichtig ist! Denn wer seine Stärken und Schwächen nicht kennt, wer versucht, sein “wahres” Ich zu verstecken, wird Probleme als Selbständiger bekommen.

Den Gegenüber kann  man sowieso schlechter beschummeln, als man glaubt, und jedes erkannte Geheimnis des Anderen wird gerne genutzt, um daraus Vorteile zu ziehen. Das sieht man ja auch immer bei Politikern und Managern, die sofort in der Hackordnung verlieren, wenn sie versuchen, etwas zu vertuschen. Wohingegen ein Klaus Wowereit, der ganz selbstbewusst zu seiner Homosexualität steht, weiter gewählt und unterstützt wird (oder gerade wegen dieser “Menschelei”).

Was mir aber eine große Hilfe ist, um zu erahnen, was die Leser eines Blogs interessieren könnte (Sachinformationen bekommt man überall so reichlich, es muss schon was Spezielles sein) ist die Statistik. Welche Suchbegriffe geben die Leser ein, um auf der Seite zu landen, welche Artikel weden am häufigsten gelesen, wie oft wird hin- und hergeklickt…

So sind zum Beispiel bei uns die Fotos immer beliebt. Ist ja auch schön, wenn man was fürs Auge hat. Was ich mir nur sehr wünschen würde fürs neue Jahr, wäre, wenn mehr von unseren Genossenschafts-Mitgliedern als Autoren schreiben würden! Ich bitte immer wieder darum, wäre doch auch eine gute Werbung für die jeweiligen Leistungsangebote – und würde die Seite bunt und interessant machen – aber alle haben viel zu viel zu tun, oder schreiben einfach nicht so gerne wie ich, oder sind nicht so extrovertiert, oder oder oder – ist nun mal so. Aber wen es interessiert, das sind wir alle zur Zeit: 26 Mitgliedsunternehmen, gute Geschäftsfreunde und sehr freundliche teamfähige Menschen. Und ich bin sehr sehr froh, mit diesen verlässlichen Partnern zusammen arbeiten zu dürfen. Und am Samstag ziehen wir um, in neue Räumlichkeiten mit 140 qm, 50 qm Seminarraum, Terrasse, Garten, Clubraum… ich freu mich!

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Kommentare zu Weblogs und Statistiken

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Matthias Lehming 20. Dezember um 14:03 Uhr


Vielleicht solltest du dir noch einen privaten Blog aufbauen (lassen :) ). ;)

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Eva Ihnenfeldt 20. Dezember um 21:32 Uhr


Ach, ich werd ja schon so kaum noch mit meiner Arbeit fertig… ne, so wichtig ist mir mein Privat-Kram gar nicht. Aber was denkst Du denn, was will man denn so auf einem Blog gerne lesen? Ich bin ja kritikfähig und verbessere mich sehr gerne! Hilfe!!

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Matthias Lehming 20. Dezember um 23:05 Uhr


Naja, ich denke, der Gründerblog sollte auch bei Themen wie Gründen, Genossenschaft etc. bleiben. Aber ab und zu ein privater Beitrag wird wohl niemanden umbringen. :)

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Dennis Arntjen 22. Dezember um 01:13 Uhr


Im Gegenteil. Privates lockert auf. Aber meine Meinung dazu kennst Du ja bereits ;-) .

Nur nicht übertreiben mit dem privaten “Kram”. Der rote Faden soll schon noch erkennbar sein.

Ich finde aber nach wie vor, dass Du das hier genau richtig machst. Und irgendwem tritt man eh immer auf die Füße. Das ist nunmal so.

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Eva Ihnenfeldt 22. Dezember um 20:26 Uhr


Lieber Dennis, lieber Matthias,
ich bin richtig froh, dass ich mal zum Nachdenken gezwungen wurde – und dass Ihr so lieb mit überlegt und mir helft. Ohne Kritik und ohne Leute. die einem vielleicht nicht so nur wohl gesonnen sind, würde man sicher nie auf die Idee kommen, sich zu verändern – heißt weiterzuentwickeln.
Ich habe in den letzten Tagen wirklich viel über das Thema nachgedacht – und auch festgestellt :”Irgendjemandem tritt man eben immer auf die Füße”. Zum beispiel hat mich gestern eine Newsletter-Freundin herzlichst gebeten, bloß nichts zu ändern, weil gerade diese persönliche Note so Vertrauen gibt.
Aber ein bisschen zurückrudern werde ich schon. Wenn erst einmal irgendwann die Statistik wieder geht :; habe ich ja auch wieder meinen Navigator, was die Leut denn so mögen :grins: